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Viele meine Männer kennen mich sehr gut und verfolgen mein Dasein, seit ich angefangen habe meine Gedanken und all das was mich beschäftigt nieder zu schreiben.


Dies ist wohl eine von viele weiteren spannenden Fragen die man irgendwann im Laufe der Zeit als Dienstleisterin gestellt bekommt.


Fakt ist solang die Kohle fließt und man Kohle verdient ist der Job im Rotlicht toll, weil man alles andere, all das Negative rundherum ausblendet, verdrängt, verleugnet.


Sobald der Geldhahn nicht mehr fließt ist es logisch das den Job „verteufelt“ wird. Keine Dienstleisterin möchte Tage - Wochenlange ohne Kohle herumsitzen, oder im schlimmsten Fall sogar noch ein Minus / Schulden machen müssen.


Jede Frau hat ihren (Hinter)Grund warum weswegen sie den Job macht, natürlich aus finanziellen Gründen, dabei spielt es überhaupt keine Rolle ob das eine Hausfrau ist welche sich paar mal im Monat mit Männern trifft, oder eine Studentin oder der Vollprofi im Puff.


Im normalen Berufsleben hat man einen weitaus geringen Stundensatz als im Pay6, wird trotzdem für den gearbeiteten Tag bezahlt, selbst wenn mal weniger los ist, als Dienstleisterin im Pay6 sieht das anders aus, weil man auf die Kunden angewiesen ist. Deswegen kann es natürlich passieren das man tagelang, oder sogar wochenlang wartend herumsitzen ohne etwas verdient zu haben. Spätestens nach den ersten Tagen ohne Verdienst sieht die Rotlicht Welt nicht mehr so toll und rosig aus. Man kann sich also ungefähr vorstellen wir frustrierend und auch belastend das dann ist. Der innerliche Druck und die Anspannung werden immer größer.


Natürlich ist man in der normalen Berufswelt genauso nicht dafür gefeit das man nicht beschissen, oder betrogen wird.


Ich habe 2019 ein kleines Vermögen für eine Ausbildung bezahlt, mit der ich jetzt herzlich wenig anfange, ich habe für Firmen gearbeitet, welche nicht die Notwenigkeit gehabt haben mich korrekt anzumelden, geschweigedend bezahlt worden bin.


Ich kenne also beide Seiten sehr gut. Jeder Mensch möchte für seine Leistungen bezahlt werden egal ob im normalen Berufsleben oder in der Sexarbeit.


Wie sich die Sexarbeit anfühlt ist schwer zu beschreiben, man könnte jetzt sagen es ist ein Job, eine Dienstleistung und es geht um Geld verdienen was formell korrekt ist, aber im Grunde ist es viel mehr.


Vieles hängt von jeweiligen Service ab, welchen man anbietet, eine Domina die nicht berührbar ist, wird ihre Tätigkeit anderes empfinden, als eine Damen welche im zärtlichen Bereich tätig ist.


Ebenso hängt vieles von der Einstellung zum Job ab. Wie übt man seine Profession aus.

Jede Frau geht anders mit dem Job um. Manchen können abschalten, andere nicht und benötige Drogen, Alkohol, oder anderweitige Mittel um zu vergessen oder zu verdrängen.


Der Pay6 wirkt sich bei jeder Dienstleisterin unterschiedlich aus, sowohl körperlich als auch psychisch. Minderwertigkeitskomplexe, Gestörtes Selbstbild / Wahrnehmung, Essstörungen, schwere Depressionen, Drogen oder Alkoholsucht, Schlafstörungen, Zwänge, Panikattacken andere Süchte wzb. Schönheitsoperationen oder Glückspiel uvm...


Durch die ständigen Blowjobs kann die Halswirbelsäule geschädigt werden, durch das tragen der High Heels können die Füße Deformationen bekommen, Rückenschmerzen können auftreten uvm..


Eine suggestive Abnutzung des Vaginalmuskels oder des Analschließmuskel kann bei ständigem und exzessiven Sex entstehen.


Grade Sexdienstleisterinnen haben ein geschwächtes Immunsystem, ( 24h im Zimmer sitzen, keine frische Luft, kein Tageslicht, ungesundes Essen, rauchen, Alkohol....) was dazu führt das man leichter krank wird. Erkältungen, Halsschmerzen, Schnupfen, Angina, Grippe, oder auch vaginale Probleme können schneller auftreten, (Pilzinfektionen, oder bakterielle Infektionen, ) sowie Blasenentzündungen entstehen häufiger.


Je jünger Frauen sind desto schwerwiegender sind die Auswirkungen vom Pay6. Um den Pay6 auszuhalten bedarf eine starke Persönlichkeit. Junge Frauen die aufgrund ihrer Attraktivität und Naivität im Job alles machen und sich damit psychisch oder körperlich kaputt machen haben noch keine gefestigte Persönlichkeit.


Prostitution ist ein Ausdruck sexualisierter Macht, war immer so und wird auch immer so sein.


Es gibt Männer mit denen verbringt man gerne Zeit, die einen als Menschen sehen und nicht als Ware.


So wie jede Dienstleisterin hat auch jeder Kunde seinen Grund warum er Pay6 konsumiert. Manche sind froh darüber, andere hingeben leben im Pay6 ihren Hass gegenüber Frauen aus, weil sie ein ambivalentes Verhältnis zu Frauen haben.


Der Sexkäufer, der denkt, er hat ein Recht für Sex zu bezahlen und darf dann mit einer Frau alles machen. Klar macht einen sowas traurig. Jedoch widerspiegelt genau so ein Verhalten das schlechte Bild von der Branche.


Ich denke es ist mittlerweile allgemein bekannt wie ich meine Profession im Job ausübe. Trotzdem bin ich nicht davor gefeit, vor etwaigen Kunden bzw. Risiken.


Ich hab zwei große Narben an meinen Oberschenkel von Escort Terminen die mich jedes Mal daran erinnern welche kranken Freaks es in diesem Milieu gibt. Würde ich deswegen aufhören Escort anzubieten, Nein. Angst ist eine Illusion und eine Löwin lässt ich nicht von der Angst beherrschen.


Ein Neurochirurg der am offenen Hirn einen Tumor operiert, wo es um Leben und Tod geht, darf auch keine Angst haben.


Für mich ist dieser Job nach wie vor eine Bereichung meines Lebens, auch wenn es nicht immer leicht ist.


Man erlebt in diesem Job viel Schönes aber auch nicht so Schönes. Trotz allem habe ich während meiner ganzen Zeit im Pay6 nie irgendetwas konsumiert. Ich bin kein Fan von Bewusstseins oder Wesens verändernde Mittel.


Da mein Körper mein Kapital ist empfinde ich es als umso wichtiger dieses aufrecht zu halten und wie einen Schatz zu hüten und pflegen. Ihr könnt mich ruhig als arrogant abstempeln, jedoch möchte ich durch den Pay6 nicht verbraucht & kaputt aussehen. Auch wenn die Schönheitschirurgie vieles möglich macht, bin ich kein Fan davon, sofern der Eingriff nicht von einem Unfall oder krankheitsbedingt notwendig ist.


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