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Unser Gedächtnis ist wie eine Festplatte, ein riesiges Speichermedium, das tagtäglich neue Eindrücke aufnimmt.


Der Tag hat 86.400 Sekunden und in jeder Sekunden erleben wir unzählige Sinneseindrücke.

Wir sehen, riechen, hören und schmecken, wir fühlen, reden mit Arbeitskollegen oder Freunden, wir machen ständig neue Erfahrungen und lernen Neues hinzu, genauso reagieren wir mit Emotionen und beurteilen das Erlebte.


Auch wenn wir es nicht glauben, selbst im Schlaf, nehmen wir unbewusst Eindrücke auf und machen wichtige Erfahrungen.


Unser Gehirn leistet tagtäglich einer Meisterleistung. Unser Gehirn funktioniert wie ein gigantisches Kabelnetz. Wie bei einem Stromkabel fließt entlang der Nervenbahnen Strom.

Nervenzellen setzen die jeweiligen Reize im Gehirn. Es gibt ca. 10 bis 100 Milliarden dieser Zellen und jede einzelne ist mit bis zu 10.000 anderen verbunden.


Je öfter eine einmal erstellte Verbindung im Gehirn benutzt wird, um so sicherer kann sie immer wieder hergestellt werden. All unser Wissen, das im Laufe eines Lebens erworben wird, ist auf diese Weise in unserem Gehirn niederlegt.


Wie wichtig das Gedächtnis für unser gesamtes Denken, Lebens, Handeln, ist merken Menschen erst wenn auf schmerzvolle Arzt und Weise wenn sie eine Amnesie haben, oder altersbedingt Demenz werden.


Auch bei Gesunden ist das Erinnerungsvermögen nicht perfekt. Wir Menschen vergessen das meiste von dem, was wir erleben, schnell wieder.


Das Gehirn filtert die Informationen welche wir jeden Tag erleben und speichert diese je nach Wichtigkeit für die Zukunft ab.


Der erste Kuss, das grandiose Konzert, die tolle Ausstellung, das leckere Essen, der gemeinsame Urlaub uvm...


Der Sinn einer Erinnerung besteht primär darin, Informationen zu liefern, die dem Handeln in Gegenwart und Zukunft dienen.


Schöne Erinnerungen sind die wahren Schätze des Lebens. Sie erhalten und bewahren unsere Träume und geben uns Mut für jeden neuen Schritt.


Wir unterscheiden unser Gedächtnis in 4 Arten:


Das autobiografische oder auch das epische Gedächtnis, hier wird alles abgespeichert was zu unserer Lebensgeschichte gehört. Das Gedächtnissystem, sorgt dafür das wir unsere Erlebnisse zuordnen können. (Ort & Zeit)


Dann gibt es ein Fakten- oder auch Wissenssystem. Dieses ist zuständig für Schulwissen, Weltkenntnis und generelle Zusammenhänge.


Das dritte ist das prozedurale Gedächtnis. Hier gibt es um die Bewegung und Bewegungsabläufe, Auto fahren, Ski fahren, Klavier spielen usw..


Als viertes gibt es noch ein Gedächtnissystem, das völlig unbewusst arbeitet. Das Priming Gedächtnis hat die Aufgabe, einen Reiz oder einen Sinneseindruck wieder zu erkennen.

Erinnerungen sind Wärmflaschen fürs Herz und Seele.


Es gibt Tag an denen ich innerlich zerbrechen, Momente die mir meinem Atem rauben, Sekunden die mir ewig vorkommen und Augenblicke die viel zu schnell vergehen, aber so ist das Leben, ich habe gelernt das Leben in all seinen Farben zu sehen, mal hell mal dunkel.

Zeiten ändern sich, Momente vergehen Erinnerungen bleiben.

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