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Manche Menschen behalten ihre Gedanken und Emotionen gern für sich, andere tragen ihr Herz auf der Zunge.


In der Kindheit entwickelt sich unser Gehirn. In dieser frühen Zeit werden die Weichen für emotionale Impulse gelegt, die verantwortlich sind für das spätere Verhalten. In dieser so entscheidenden Frühkindlichen Phase, in denen Liebe, Nähe und Anerkennung die zentrale Rolle bei der Entwicklung einer gesunden Psyche spielen, können negative Erfahrungen enorme Auswirkungen auf das spätere Leben haben.


Niemand ist von Geburt an ein „kalter“ Mensch, jedoch können die Wurzeln, der Ursprung in der Kindheit liegen. Wer von seinen, möglicherweise selbst gefühlskalten Eltern nie beigebracht bekommen hat, Gefühle zu erkennen und auszudrücken, kann das oft auch als Erwachsener nicht.


Genauso können anderweitige traumatische Erlebnis dazu führen das Menschen Gefühlskalt werden.


Gefühlskalte Menschen wirken auf Außenstehende gefühlskalt und emotionslos, sie können weder Freude noch Trauer empfinden bzw. ausdrücken. Das heißt jedoch nicht das keine Gefühle haben, so können sie zb Herzrasen und Schweißausbrüche wahrnehmen, aber können nicht sagen das Angst haben.


Gefühlskälte wird in die psychosomatischen Krankheitslehre eingeordnet, jedoch ist sie keine offizielle Krankheit, sondern ein Persönlichkeitsmerkmal.


Oftmals tragen solche Menschen jahrelange unerkannte, unerforschte Gefühle mit sich herum und stehe dadurch unter permanenter Anspannung. Diese Gefühle können sich in psychosomatischen Beschwerden wzB. Kopfschmerzen, Rückenschmerzen, Magen-Darm-Problemen oder Bluthochdruck uvm. auswirken.


Genauso kann es passieren das sich all die aufgestauten Gefühle irgendwann entladen und es zu einem mehr oder weniger großen Gefühlsausbruch kommen kann.


Eine gesunde emotionale Intelligenz kann sich nur entwickeln, wenn eine normale Wahrnehmung der eigenen Gefühlswelt gegeben ist. Sie führt zu einem Verständnis der Gefühle und Emotionen anderer und ist damit die Basis für ein reibungsloses Zusammenleben mit der Gesellschaft, in der Partnerschaft, in der Arbeit überall wo man mit Menschen zu tun hat.


Menschen, die ihre eigenen Gefühle nicht zu erkennen in der Lage sind, können auf der zwischenmenschlichen Ebene nur schwer interagieren, weil ihnen die Erwartungen und Wünsche ihrer Umwelt verschlossen bleiben und sie nicht, oder nur sehr eingeschränkt darauf eingehen können.






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