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Jahrhunderte lang war es nur Königen erlaubt, sich neben der Ehefrau eine oder mehrer Mätressen zu halten. Das Image der einst hoch angesehnen Mätresse hat sich im Laufe der Zeit stark verändert, von der Geliebten vom König zur Quasi – Prostituierten im bürgerlichen Zeitalter. Anders als früher gelten jetzt Adelige die fremdgehen nur noch als „Lüstlinge“ und riskieren damit ihre politische Karriere.


Prostitution jetzt im 21 Jahrhundert ist nicht mehr das was es im 16 der 17 Jahrhundert war. Nichtsdestotrotz ist es ein Massenphänomen welches Männer immer noch in den Bann zieht.


Im 16 und 17 Jahrhundert, der Renaissance waren Damen des Gewerbes, Kurtisanen. Sie waren zwar käufliche Frauen, die aber trotz ihrer Käuflichkeit gesellschaftlich wurden sie anerkannt.


In der Renaissancezeit gab es für Frauen wenig Berufschancen um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Entweder sie heirateten, oder sie gingen ins Kloster. Für eine Heirat wie fürs Kloster brauchte man aber eine Mitgift, und diese Mitgift war sehr hoch. Dienstmädchen, Wäscherin oder Köchin konnte man als unverheiratete Frau werden. In jedem Fall war der Lohn gering und die Arbeit hart.


Demgegenüber war die Aussicht auf ein Leben als Kurtisane verführerisch, sodass viele einfache Mädchen mit dieser Hoffnung nach Rom zogen.


Auch wenn es so einfach klingen mag, sich zu verkaufen, Kurtisane konnte aber nicht jede werden, und es konnte auch nicht jeder zu ihnen gehen. Die Frauen mussten reinlich, gesund sein, über eine breite Bildung verfügen, z. B. mehrere Sprachen sprechen, Instrumente beherrschen und singen können sowie das Schreiben, oft auch Dichten beherrschen. Schönheit allein reicht in diesem Gewerbe nicht, weder damals noch heute.


Wer sich die Gunst einer Kurtisane gönnen wollte, brauchte viel Geld und eine hohe gesellschaftliche Stellung. Anderes als jetzt, hierzulande kann man(n) seine Gelüste nach belieben ausleben und braucht dafür weder einen gesellschaftlichen Rang oder Titel.


Ebenso war der Kurtisane erlaubt nicht jeden Kunden anzunehmen.


Mätressen galten häufig als die geheimen Herrscherinnen, deren Verführungskraft Könige, Fürsten, Päpste oder Sultane unterlagen. Ihretwegen verstrickten sich Landesherren in dramatische Konflikte zwischen Liebe und Macht.


Mätressen faszinieren noch heute, weil sie ihre Männer nicht nur durch Schönheit, sondern auch durch Klugheit eroberten, weil sie Macht gewannen und diese zu nutzen verstanden.


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