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Von hell bis dunkel, es eine große Bandbreite von Hauttönen.


Der Porzellan-Teint gilt/galt seit Jahrhunderten als Schönheitsideal. Er steht für Anmut, Eleganz und Wohlstand. In der hellen Haut sehen Männer instinktiv das Anzeichen für Unberührtheit, Makellosigkeit und Unschuld.


Dennoch strebt hierzulande die Mehrheit nach sonnengeküsster Haut. (Sonnenbaden, oder Solarium, oder auch durch Kosmetik )


Was früher absolut „out“ war gilt jetzt für viele als attraktiv, wurde ihrerseits gleichgesetzt mit Wohlstand. Denn ein Wochenende am Meer oder Ferien in Italien konnte sich die breite Masse damals nicht leisten.


Auch wenn wir über die UV Strahlung Bescheid wissen und deren Folgen , für einen schönen sonnen Teint nimmt manch eine/r dies gerne in Kauf.


Schönheitsideale gibt es seit eh und je. Früher galten diese Ideale nicht nur der Attraktivitätssteigerung sondern, vielmehr die Zugehörigkeit zu einer Klasse, einer Kultur oder einem Stamm.


Für mich gehören Haltung und Ausstrahlung zu den bedeutendsten Merkmalen zeitloser Schönheit, sie entscheiden, ob eine Person Eleganz und Klasse verkörpert.


Man braucht sich nur mal bisschen mit der Geschichte der Frauen beschäftigen. In der Antike galten schlanke, große Frauen als attraktiv. Auch ein symmetrisches Gesicht, volle Lippen und ausdrucksvolle Augen galten als ansprechend.


Im Mittelalter hingegen wurden rundliche Frauen, mit blonden Haaren als schön angesehen.


Auch die Griechen und Römer befassten sich mit Schönheitsidealen.


Ein Teint weisser als Elfenbein bezeichnete schon Homer als das ideale Hautfarbe. Nicht umsonst wurde die Liebesgöttin Aphrodite als optisches Vorbild für die Damenwelt der Antike.


Ihren Höhepunkt feierte die vornehme Blässe wohl im Zeitalter von Renaissance, Barock und Rokoko.


Mit der Renaissance kam dann die Veränderung der Vorliebe zum wohlbeleibten Körper. Weibliche Rundungen galten als verführerisch und besonders gebärfähig. Die Körpermitte wurde in ein Korsett gedrängt/ gezwängt, die Wespentaille wurde geboren.


Wer nicht über einen natürlichen Porzellan-Teint verfügte, half kräftig nach. Neben Puder wurden Cremes, Seifen und sogar Bleichmittel eingesetzt. Hochgiftiges Bleiweiss und Quecksilber sollten Sommersprossen und Rötungen den Garaus machen.


Die Schönheit wandelt sich mit der Zeit und diese liegt, auch immer im Auge des Betrachters.


Ich für meinen Teil bleibe blass. Das Schöne ist, wir dürfen alle selbst entscheiden und so handhaben. «Schön ist nur, wer sich auch schön fühlt.»

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